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20 Jahre Vereinsarbeit und eine Rochade im Co-Präsidium und Vorstand

Medienmitteilungen

20 Jahre Vereinsarbeit und eine Rochade im Co-Präsidium und Vorstand

Olivia Ruffiner

Der neue JJS-Vorstand (oben, v.l.n.r.): Yannick Züllig (neu), Jeremias Schnyder, Anna Nüesch, Levin Stamm,  Olivia Ruffiner (Co-Präsidentin),  Juan Riande (Co-Präsident). (unten, v.l.n.r.): Sara Spreiter, Noah Salvetti, Miriam Abt, Linus Bürgi (Generalsekretär). Nicht auf dem Foto: Elodie Kolb, Sofie David (neu) - Foto: Manuel Lopez

Der Verein Junge Journalistinnen und Journalisten Schweiz JJS startet mit einem neuen Vorstand und Co-Präsidium in das Jubiläumsjahr 2026. Der Verein will auch nach 20 Jahren seinem Fokus treu bleiben: Dem Nachwuchs der Branche Türen öffnen.

Für das Vereinsjahr 2026 kommt es im Vorstand und Co-Präsidium der Jungen Journalistinnen und Journalisten Schweiz JJS zu Wechseln. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Olivia Ruffiner und Juan Riande treten neu ins Co-Präsidium ein. Olivia Ruffiner ist seit 2023 im Vorstand von JJS und hat sich bis primär um den Social-Media-Auftritt des Vereins gekümmert. Juan Riande wurde 2025 als Vorstandsmitglied gewählt, er leitet das Projekt der Anlaufstelle, die auch dieses Jahr unter dem Leitsatz: «Keine Hürden für junge Journis» im Zentrum stehen wird. 

Die bisherige Co-Präsidentin Anna Nüesch wird dem Vorstand als Organisatorin für das Jubiläums-Projekt erhalten bleiben, während Linda Leuenberger sich dazu entschieden hat, JJS nach 5 Jahren zu verlassen. Wir danken ihr an dieser Stelle für ihren jahrelangen Einsatz als Projektleiterin des Medienfestivals Journalismus Jetzt und im vergangenen Jahr als Co-Präsidentin. Weiter treten auch Mateo Landolt und Jan Fedeli als Vorstandsmitglieder zurück. Der Vorstand dankt Mateo Landolt und Jan Fedeli ebenfalls für ihr unermüdliches, ehrenamtliches Engagement zugunsten junger Medienschaffender in der Schweiz.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Yannick Züllig und Sophie David. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Anna Nüesch, Elodie Kolb, Jeremias Schnyder, Levin Stamm, Miriam Abt, Noah Salvetti, Sara Spreiter, Olivia Ruffiner und Juan Riande wurden einstimmig wiedergewählt. (Mehr zu den bisherigen und neuen Vorstandsmitgliedern: siehe Box.) Der Vorstand hat an der Mitgliederversammlung entschieden, sich auf 10 reguläre Vorstandsmitglieder zu verkleinern. Linus Bürgi unterstützt zusätzlich den Vorstand als Generalsekretär.

Das neue Co-Präsidium Olivia Ruffiner (l.) und Juan Riande (r.). Fotocredit: Manuel Lopez

Das neue Co-Präsidium Olivia Ruffiner (l.) und Juan Riande (r.). Fotocredit: Manuel Lopez

Der Einstieg darf kein Hürdenlauf sein

Seit 20 Jahren setzt sich JJS für den journalistischen Nachwuchs ein. Was 2006 als Netzwerk engagierter junger Medienschaffender begann, ist heute eine gut vernetzte Organisation mit klarer Stimme für die Jungen. Zum Jubiläum richtet JJS den Blick auf eine Herausforderung, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten nur grösser geworden ist: den Einstieg in den Journalismus.

Sparrunden, Redaktionszusammenlegungen und strukturelle Umbrüche machten den Einstieg in den Journalismus schwerer. Feste Stellen sind rar, Volontariate umkämpft, freie Mitarbeit oft prekär. Wer heute in den Journalismus will, braucht Durchhaltewillen, Flexibilität, – und Unterstützung. «Der Einstieg in den Journalismus darf kein Hürdenlauf bleiben», sagt Co-Präsident Juan Riande. 

Auch Co-Präsidentin Olivia Ruffiner betont die Verantwortung des Vereins: «Wir sehen, wie gross die Unsicherheit ist. Gleichzeitig erleben wir eine Generation, die für den Journalismus brennt.» Darum will JJS im Jubiläumsjahr den Fokus verstärkt auf die Phase zwischen Ausbildung und erster Festanstellung legen.

Neue Projekte für den Nachwuchs

Ein konkretes Projekt, dies umzusetzen, ist die im November 2025 geschaffene Anlaufstelle. Sie bietet vertrauliche und kostenlose Unterstützung bei Fragen, Unsicherheiten und Problemen im Berufsalltag – auch rund um den Berufseinstieg. Der neu zusammengesetzte Vorstand will die Anliegen junger Medienschaffender sichtbarer machen und den Dialog mit Verlagen, Ausbildungsinstitutionen und Branchenorganisationen intensivieren. JJS versteht sich dabei als Plattform, Verstärker und Rückhalt. «Wir hören oft vom ewigen Praktikum. Ich selbst habe in einer schwierigen beruflichen Situation gemerkt, wie wertvoll ein unterstützendes Netzwerk sein kann», sagt Co-Präsident Riande. 

Ein weiteres Projekt betrifft die Neuordnung der Förderfonds. Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt: Junge Journalist:innen übernehmen Verantwortung, bilden sich weiter, gründen eigene Projekte, recherchieren unter anspruchsvollen Bedingungen und bringen neue Perspektiven ein. Vor diesem Hintergrund hat die Mitgliederversammlung beschlossen, dem Vorschlag von Linda Leuenberger zu folgen und die bisherigen Recherchefonds zusammenzuführen. Ziel ist es, die Förderstruktur zu vereinfachen und die Mittel in einem klar zugänglichen Fonds zu bündeln. So sollen künftig mehr journalistische Projekte junger Medienschaffender finanziell unterstützt werden können.

JJS will auch nach 20 Jahren dem eigenen Anspruch treu bleiben und jungen Medienschaffenden einen Ort für Austausch, Orientierung und Unterstützung bieten. Denn Journalismus ist für alle da, die ihn machen möchten.